Gulasch – deftig, wärmend und sooo lecker 😋

Ein Topf – alles drin! Herrlich! Es schmeckt und wärmt Körper und Seele.

Da unbestritten der Herbst da ist, empfangen wir ihn mit einem herzhaften Gulasch. Heute als Eintopf, in dem alles drin ist, auch mein Grundrezept für Gulasch. Was nicht drin ist sind Zusatzstoffe, künstliche Geschmacksverstärker… 😉 das braucht wirklich niemand. Also, lasst die bunten Tütchen im Supermarktregal liegen und investiert das Geld lieber in ein gutes Stück Fleisch, ein paar frische Kartoffeln und knackige Zwiebeln. Denn da steckt Umami, der gute Geschmack drin. Und wie ihr eure eigenes Umami hinbekommt verrate ich euch auch.

Zutaten:

  • 200 g Speck
  • 2 Kilo Rindfleisch
  • 2 Kilo Kartoffeln mehlig kochend
  • 1 Kilo Zwiebeln (Gemüsezwiebeln)
  • 300 ml Brühe (selbst gemacht)
  • 1 Kilo Tomaten oder 1 Kilo stückige Tomaten aus der Dose
  • Salz
  • Pfeffer
  • Sojasauce*
  • Zuckercouleur**

Zubereitung:

Zuerst das Geschnippsel. Das Fleisch in Würfel schneiden. Ich kaufe statt fertigem Gulasch lieber einen schönen Braten und schneide das Fleisch selbst. Die Kartoffeln schälen und würfeln, in einer Schüssel mit Wasser bedecken. Zwiebeln schälen und würfeln. Die Tomaten einritzen, mit heißem Wasser übergießen und häuten. In Würfel schneiden.

Speck fein würfeln und im gusseisernen Topf auslassen. Die ausgelassenen Speckwürfel entfernen.

Das Fleisch portionsweise anbraten. Die Zwiebeln ebenfalls anbraten. Das Fleisch wieder zurück in den Topf geben. Mit der Brühe ablöschen. Die Tomaten dazu geben. Alternativ Tomaten aus der Dose. Die Kartoffeln mit dem Wasser dazu. Das Ganze kurz aufkochen. Deckel drauf und bei 180° 90 Minuten in den Backofen.

Aus dem Ofen nehmen und umrühren. Eventuell noch etwas Wasser nachgießen. Das eindicken haben bereits die mitgelockten Kartoffeln erledigt. Also nur noch mit Salz, Pfeffer und etwas Sojasauce* abschmecken. Wenn euch die Sauce zu hell ist, gebt ein paar Tropfen Zuckercouleur** dazu.

❗️Für das Grundrezept werden die Kartoffeln auf 2-3 Stück reduziert. Diese sehr fein würfeln. Sie ergeben die sähmigkeit der Sauce. Das Kartoffelwasser natürlich auch weglassen. Ihr könnt nun dazu Nudeln, Reis, Klöße… servieren.

‼️Umami. Ihr fragt euch was das ist? Habe ich auch. Umami ist der fünfte Geschmackssinn. Neben süß, sauer, salzig, bitter gehört Umami zu den grundlegenden Sinnesqualitäten des Geschmacks. Die Wahrnehmung wird als „fleischig“, „würzig“ oder „wohlschmeckend“ beschreiben. Ich nenne ihn „vollmundig“. Es ist eben das Mundgefühl, das durch Zugabe von zum Beispiel Glutamat entsteht und das wir alle lieben. Wie aber nun dieses Geschmackserlebnis bekommen? 1. Durch selbstgemachte Brühe. Wie ihr die macht lest ihr hier. 2. Durch die Zugabe von etwas Sojasauce*. Ein gusseiserner Topf trägt übrigens auch zum guten Geschmack bei!

*Sojasauce. Eine auf natürliche Art fermentierte und gebraute Sojasauce ist ein natürlicher Geschmacksverstärker. Sie kommt ohne Zusätze und Farbstoffe aus. Ich benutze gerne die helle Sojasauce von Lee Kum Kee. Oder die dunkle von Kikkoman.

**Zuckercouleur ist eine dunkle Lebensmittelfarbe, die durch die starke Karamellisierung von Zucker gewonnen wird. Eigentlich ist es ein angebrannter Zuckersirup. Man kann ihn im Supermarkt kaufen oder aber ganz einfach selbst herstellen. 100 g Zucker karamellisieren bis er fast schwarz ist. Etwas heißes Wasser dazugeben. Abkühlen lassen und in ein Fläschchen füllen.

So, jetzt aber genug geschlaumeiert, ran an die Kochtöpfe! Lasst es euch schmecken 😉. Wenn euch die Portionen zu groß erscheint, denkt an: Einmal kochen, zweimal, dreimal essen!

Der Beitrag enthält unbezahlte Werbung durch die Nennung von Produkten.

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