Indisches Hähnchen-Curry mit Naan-Brot

Kennt ihr diesen wunderbaren Film: Madame Mallory und der Duft von Curry? Ich liebe diesen Film, eine herrliche Komödie mit Helen Mirren. Und wenn man sieht wie der indische Koch Hasan und seine Familie das Kochen mit den 1000 indischen Gewürzen zelebrieren, bekommt man den Eindruck dass die indische Küche sehr kompliziert ist. Als wir in unserem letzten Urlaub zweimal bei einem hervorragenden Inder waren, habe ich festgestellt, dass ich noch nie etwas indisches gekocht habe. Diesen Fehler musste ich sofort beheben und so wartete nach den Urlaub schon ein neues Kochbuch zu Hause auf mich. Natürlich ein indisches. Und was habe ich festgestellt? Die indische Küche ist gar nicht so kompliziert! Also, ran an die Töpfe. Welches Kochbuch ich gekauft habe erzähl ich euch weiter unten, denn ich kann es euch wirklich empfehlen. Natürlich habe ich wieder einmal nicht nach einem vorhandenen Rezept gekocht sondern mein eigenes Curry zusammengebraut.

Zutaten für das Curry:
  • 800 g Hähnchen Brust
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 ml Kocos Milch
  • Geeh oder Öl zum anbraten
  • 1 Teelöffel Kardamom Samen
  • 1 Teelöffel Kümmel
  • 1 Teelöffel Koriander Samen
  • 2 Teelöffel Curry
  • Etwas Kurkuma
  • Chilli Flocken
  • Salz
Zubereitung:

Die Hähnchenbrustfilets in Würfel schneiden. Die Zwiebel in Streifen schneiden. Die Knoblauchzehen klein schneiden. Zunächst die Zwiebeln anbraten bis sie anfangen braun zu werden, dann die Hähnchenbrust dazu geben. Alles gut anbraten. Den Knoblauch hinzugeben. Kardamom, Kurkuma und Kümmel im Mörser zerkleinern, mit den übrigen Gewürzen mischen (Vorsicht mit dem Chili, lieber noch mal etwas nachwürzen) und mit in den Topf geben. Kurz umrühren und die Kocosmilch dazugeben. Das ganze etwas etwa 20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Mit Salz abschmecken, eventuell noch mit Chili etwas nach würzen. Wenn die Sauce etwas zu flüssig ist ein Esslöffel Mehl mit etwas kaltem Wasser anrühren und damit die Sauce etwas andicken.

Ergibt 4-5 Portionen.

Dazu etwas Basmatireis kochen.

Das Naan-Brot

Zutaten für den Teig:
  • 500 g Mehl
  • Einen halben Würfel Hefe
  • 2 Esslöffel Rapsöl
  • 2 Teelöffel Salz
  • 2 Teelöffel Zucker
  • 4 Esslöffel Joghurt
  • 1 gestrichenen Teelöffel Backpulver
  • Ca. 275 ml lauwarme Milch
Zutaten zum bestreichen:

Butter, wer mag: Knoblauch, Petersilie und/oder frischen Koriander.

Alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Dabei vorsichtig mit dem Wasser, lieber noch mal etwas nachgießen. Den Knethaken mindestens 5 Minuten zu einem glatten Teig verrühren. Abgedeckt an einem warmen Ort circa 1 Stunde gehen lassen. Den Teig danach noch einmal durch kneten und in acht gleich große Stücke teilen. Zu Kugeln formen und noch einmal eine halbe Stunde gehen lassen. Danach die Kugeln zu dünnen Fladen ausrollen. In einer heißen beschichteten Pfanne oder so wie ich auf dem Tepangrill ohne Fett von jeder Seite circa ein bis 2 Minuten braten. Dabei insgesamt 4-5 mal wenden. Das noch warme Brot mit Butter oder Knoblauch Butter bestreichen etwas Petersilie oder Koriander darauf streuen. Warm genießen.

Mein Tipp: bereitet zuerst den Teig für das Brot zu. Ruhig auch schon ein paar Stunden früher.

viel Spaß beim kochen und lasst es euch schmecken 😋

Und nun noch das Kochbuch:
Original indisch: Über 130 Familienrezepte. Das Buch präsentiert auf 312 Seiten die ganz klassische indische Küche – einfach, aromatisch und schlichtweg köstlich.

Die Beschreibung über dieses Buch: das ist bezaubernd, persönlich und voller Liebe und Knoblauch! Kann ich nur unterschreiben. Die Autorin Meera Sodha erzählt viel über ihre indische Familie und deren Rezepte.

Bekommt ihr im Buchhandel oder auf Amazon € 19,95.

Noch ein Wort zur Werbung: alle Artikel habe ich selbst gekauft. Ich bekomme keine Provision.

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